Auf dem Alten Friedhof St. Marien – St. Nikolai (östlich der Straßenkreuzung Prenzlauer Allee / Mollstraße im Bezirk Berlin-Mitte) befindet sich das Grab von Johannes Knoblauch und seiner Gattin im Gräberfeld II. Der Grabstein zeigt neben der Inschrift beider Namen und Lebensdaten
Luise Knoblauch geb[orene] Eyssenhardt geb[oren] am 12. März 1865 gest[orben] am 9. Januar 1940 |
Johannes Knoblauch Professor an der Universität Berlin geb[oren] am 27. August 1855 gest[orben] am 22. Juli 1915 |
auch noch zwei Familienwappen, deren Motive man ohne weiteres den Familiennamen Eyssenhardt und Knoblauch zuordnen kann (siehe auch das Foto weiter unten). Es sei noch daran erinnert, dass J. Knoblauch Schüler von Karl Weierstraß war.
Das Grab besitzt noch einen mit einem Eisernen Kreuz verzierten Aufsatz, der an Heinrich Pudor (geboren am 25. Januar 1887, gefallen am 4./5. Dezember 1914) erinnert.
Der Friedhof Alter Friedhof St. Marien – St. Nikolai wurde 1802 von den beiden ältesten Kirchengemeinden Berlins St. Marien und St. Nikolai angelegt und in den Jahren 1814 und 1847 auf eine Größe von insgesamt 35400qm erweitert. 1970 wurde der Friedhof für Beisetzungen geschlossen und nach der Wiedervereinigung 1990 dafür wieder freigegeben.
Die Fotos wurden im Juni 2008 aufgenommen.
The grave of Johannes Knoblauch and his wife is located on the Old Cemetery St. Marien – St. Nicolai northeast of the junction of the roads Prenzlauer Allee and Mollstraße in the urban district Berlin-Mitte. The grave-stone shows not only the names and the dates of their life
Luise Knoblauch née Eyssenhardt born on March 12th, 1865 died on January 9th, 1940 |
Johannes Knoblauch Professor at the university of Berlin born on August 27th, 1855 died on July 22th, 1915 |
inscribed but also to heraldic emblems (see the picture below). These can easily be associated with the family names Eyssenhardt (Eisen means "iron" and hart means "hard/firm") and Knoblauch (="garlic"). It is worth mentioning that J. Knoblauch was a student of Karl Weierstraß.
The grave-stone possesses an extension which is decorated with the iron cross commemorating to Heinrich Pudor (born on January 25th, 1887, fallen on December 4/5th, 1914).
The photographs were taken in June 2008.
Back to the main page | Created by Wolfgang Volk in November 2009 |