Das Grab von
Thaddäus Rinderle
befindet sich auf dem Alten Friedhof in Freiburg.
Auf dem Grabstein ist ein Globus mit umlaufenden Äquator, der von Säulen
getragen wird. Dieser Globus zeigt nur Meridiane. Der Grabstein ist mit
fünfzackigen Sternen verziert, die Stirnseite zeigt noch einen Schmetterling.
Der Text auf der Frontseite lautet:
| Rinderle Professor Geboren den 3. Feb[ruar] 1748 Gestorben den 7. Octo[ber] 1824 |
Der Sockel enthält noch folgende Inschrift:
| Vieles hat er bestimmt mathematisch mit Ziffer und Buchstab. Aber die Stunde des Todes bleibt unbekannter als X. |
Dass der Grabstein nur den Nachnamen des Verstorbenen ausweist, mag ein Zugeständnis sein, da der bürgerliche Name Mathias von dem beim Eintritt in den Dominikanerorden angenommenen Namen abweicht. Der Grabstein befindet sich - obwohl aus Sandstein gefertigt - in einem ausgesprochen guten Zustand. Der Aussage (vergleiche hier), dass sich der Originalgrabstein von T. Rinderle unter dem Dach der Einsegnungshalle auf dem Staufener Friedhof (südlich von Freiburg) befindet, kann somit durchaus Glauben geschenkt und gemutmaßt werden, dass es sich hier auf dem Alten Friedhof in Freiburg um eine Replik handelt.
Eine Hinweistafel, auf der auch die Lage des Grabs ausgewiesen ist, steht gegenüber vom Eingang der Friedhofskapelle.
Östlich vom Fahnentorplatz ist derzeit (Februar 2008) eine großräumige Baustelle. Die Umzäunung ist mit Informationen ausgestaltet, unter anderem mit einer Wiedergabe des Großen Rinderleplans (siehe Foto am Ende dieser Seite).
Die Fotos wurden im Februar 2008 aufgenommen.
The grave of
Thaddäus Rinderle
can be found on the Alter Friedhof (old cemetery) in Freiburg.
On the top of the grave-stone the is a globe showing only meridians. Moreover it is
decorated by stars and a butterfly on the front together with the text (here translated to
English):
| Rinderle Professor Born on February 3rd, 1748 Died on October 7th, 1824 |
The base contains some more text with an humorous statement:
| He determined a lot of things, mathematically with digits and letters. But the hour of death ist more unknown than X. |
The reason that the grave-stone only shows the surname may be that the Christian name was changed from Mathias to Thaddäus when he entered the Dominican order.
An information tablet showing also the location of the burial place of T. Rinderle is provided near the entrance of the chapel.
Actually (February 2008) in the East of he place called Fahnentorplatz is under construction. The fences are equipped with some information, e. g. with a reproduction of the big Rinderleplan (see the photograph below).
The photographs were taken in February 2008.

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